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fg18 – Faire Metropole Ruhr

Der Ruhrpott steht nicht nur für Kohle und Stahl, sondern auch für Fairen Handel, also die Einhaltung von Arbeits- und Sozialstandards auch bei Produkten aus dem Ausland. Für dieses Engagement wurde das Ruhrgebiet als Faire Region ausgezeichnet. Dahinter steckt das Netzwerk Faire Metropole Ruhr. Vera Dwors, die Sprecherin des Netzwerks erklärt in diesem Podcast, wie sich das Ruhrgebiet für den Fairen Handel einsetzt.

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fg17 – Lieferkettengesetz in Europa

Bisher haben wir viel über die Initiative Lieferkettengesetz gesprochen, welche verbindliche Regeln für deutsche Unternehmen fordert. Kürzlich kam die Nachricht, dass es auch ein Gesetz für Unternehmensverantwortung auf der Ebene der Europäischen Union geben soll. In diesem Podcast erzählt Julia Otten von Germanwatch, wie ein zivilgesellschaftliches Netzwerk in Europa versucht, einen gesetzlichen Rahmen für Lieferketten zu etablieren.

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fg16 – Rechtsgutachten zum Lieferkettengesetz

Kann man deutsche Unternehmen dafür haftbar machen, wenn in ihren Lieferketten irgendwo im Ausland Menschenrechte verletzt werden? Die Initiative Lieferkettengesetz hat ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, um zu prüfen, wie so ein Gesetz funktionieren könnte. Johanna Kusch, Koordinatorin der Initiative Lieferkettengesetz erklärt, was bei diesem Gutachten herauskam.

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fg15 – Schuhe und Lieferketten

Seit der Corona – Pandemie sind Wertschöpfungsketten plötzlich ein öffentliches Thema. Allerdings geht es dabei eher selten um die Menschen, die am Anfang der Lieferketten arbeiten. Anne Neumann, Referentin beim INKOTA-Netzwerk erklärt im Interview, warum gerade in der Krisenzeit ein Lieferkettengesetz wichtig ist. Sie war kurz vor Ausbruch der Pandemie in Indien und hat dort erfahren, wie es in der Leder- und Schuhindustrie zugeht.

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fg014 – Palmöl

In vielen Lebensmitteln ist Palmöl enthalten. Bei der Produktion dieses Pflanzenfetts werden aber oft Umweltstandarts und Menschenrechte missachtet. In dieser Sendung berichtet Thosten Moll von der christlichen Initiative Romero (CIR) über die Probleme, die es bei der Palmölplantagen z.B. in Guatelmala gibt. Deutsche Unternehmen kennen diese Schwierigkeiten, doch die bisherigen freiwilligen Initiativen haben wenig Veränderungen gebracht. Thorsten Moll fordert ein Lieferkettengesetz, dass einen gesetzlichen Rahmen schafft, in dem Umwelt- und Arbeitsrechte gewahrt bleiben.

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fg013 – Schokolade

Schokolade wird immer noch mit Kinderarbeit produziert und Kakaobauern leiden nach wie vor unter bitterer Armut. Obwohl diese Probleme seit Jahren bekannt sind, hat sich in der Kakaoproduktion immer noch nicht viel getan. Warum das so ist, welche Schwierigkeiten es gibt und ob eien Lieferkettengesetz eine Lösung sein kann erklärt der Kakaoexperte Friedel Hütz-Adams vom Südwind Institut.

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fg012 – Lieferkettengesetz

Die „Initiative Lieferkettengesetz“ eint Gewerkschaften, Umwelt-, Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen, Vertreter des fairen Handels sowie kirchliche Organisationen mit dem Ziel, internationale Umwelt- und Menschenrechte für deutsche Firmen verbindlich festzuschreiben. Mit einem solchen Gesetz müssten Unternehmen geeignete Maßnahmen ergreifen, um Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen in ihrem Geschäftsbereich zu vermeiden. Johanna Fincke ist Geschäftsführerin bei der Christlichen Initiative Romero und erklärt im Interview, wie es zur Kampagne für ein Lieferkettengesetz kam und wie es funktionieren soll.

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fg011 – Ali Can

Ali Can ist Sozialaktivist, Autor und Initiator der Kampagne #MeTwo über Altagsrassismus. Kürzlich eröffnete er in Essen das Vielrespektzentrum, ein Haus in dem man respektvoll miteinander ins Gespräch kommen kann. Das Zuhören und miteinander Sprechen ist Ali Can sehr wichtig. In seinem Buch “Mehr als eine Heimat” beschreibt er Heimat nicht als abgrenzenden Kampfbegriff, sondern als Gefühl, Wert und Haltung. Im Interview erklärt Ali Can auch, wie man dem wachsenden Rechtsextremismus entgegentreten kann, mit Aufklärung, Offenheit und Feiern.

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fg010-Wirtschaft und Menschenrechte

Eva ReinwaldEva-Maria Reinwald ist Fachfrau im Südwind Institut für das Thema Wirtschaft und Menschenrechte. Sie erklärt, wie in den Vereinten Nationen und in Deutschland Unternehmen auf ihre Verantwortung für Arbeits- und Menschenrechte verpflichtet werden sollen. Bisher gibt es die “UN-Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte”, welche eher unverbindlich gelten. Über den “Nationalen Aktionsplan” (NAP) sollen sie in deutsches Recht umgewandelt werden. Auf Initiative von Südafrika und Ecuador wird auf UN-Ebene an einem verbindlichen Abkommen gearbeitet (UN-Treaty). NGOs und Vertreter der Zivilgesellschaft versuchen, möglichst verbindliche Regeln zu schaffen, damit diese auch einklagbar sind. Ziel ist es, dass weltweit agierende Unternehmen auch für die Menschenrechte in der gesamten Lieferkette Verantwortung übernehmen. Doch ausgerechnet Deutschland tritt bei diesen Verhandlungen auf die Bremse.

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fg009 – Seenotrettung

Aline Watermann-0537-2Aline Watermann war im Sommer 2018 bei mehreren Einsätzen der Seenotrettung auf dem Mittelmeer unterwegs. Mit den Organisationen See-Eye und Mission Lifeline half sie Menschen, die auf dem Fluchtweg zwischen Afrika und Europa zu ertrinken drohten. Bei ihrer letzten Fahrt wurde das Schiff “Lifeline” auf Malta festgesetzt und die Besatzung mit dem Vorwurf der Schlepperei konfrontiert. Aline berichtet von ihren Erfahrungen und ihrer Motivation, sich sowohl konkret als auch politisch für die Seenotrettung einzusetzen.

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